
CHRISTEL BRINK PRZYGODDA
Tanz, Choreografie, Dramaturgie
Christel Brink Przygodda, in Hamburg geboren, erhielt ihre Tanzausbildung im klassischem und modernem Tanz in Deutschland (Ballettschule Radler, Tanzwerkstatt Elke Rastede HH), Frankreich ( Myriam Berns) und in den Niederlanden (Helga Langen).
1987 trifft sie auf den jungen französischen Tanz und arbeitet u.a. mit Annie Delichère (1ter Preis Tanzwettbewerb Bagnolet 1986), Cathy Cambet (Penn-Ar-Bed, Maison de la Danse Lyon 1996), Myriam Berns (CCN Grenoble/ Cie Christiane Blaise), Ruth Meyer Cie in Ashdod, Israel 1988, Ana Texido im Theater Korso in Amsterdam u.a.
1990 beginnt sie eine permanente künstlerische Zusammenarbeit mit dem Choreografen François Veyrunes – Compagnie 47• 49 (u.a. Jury und Publikumspreis, Massdansza 2014) in Grenoble, zunächst als Tänzerin, seit 2007 als choreografische Assistentin und Dramaturgin und ab 2019 als Choreografin in der Trilogie « Humain, trop Humain ». https://www.4749veyrunes.com/
1992 diplomiert sie in Lyon für das DE-Danse Contemporaine, unterrichtet zunächst 2 Jahre (1992-94) am Konservatorium von Grenoble (CNR), von 1995 bis 2009 im Studio ABC-Dance in Grenoble und bis heute in den kulturellen Projekten von Cie 47• 49
Von 1995-2001 begleitet sie als choreografische Assistentin die Projekte der Choreografin Cathy Cambet im Rahmen der Cie Album Compagnie mit jungen Tänzer.innen bis 18 Jahren.
Erste eigene choreografische Formate entwickelt sie 1985 – 86 in West-Berlin im öffentlichen Raum mit « Parkhaus » (85) und « Take a décision n° 1 » (Lichthof TU – Berlin 86).
Seit 2005 leitet sie das COLLECTIF K-LI-P und entwickelt mit dem bildenden Künstler Philippe Veyrunes performatif-choreografische Inszenierungen in Ton und Video Installationen zum Thema Identität.
Ihre Projekt – und Workshop Reihe «EGODOCUMENT» zum Thema Exil, insbesondere mit Geflüchteten, führt sie seit 2016, zeitweilig unterstützt im Rahmen der Konvention Institut Français -Stadt Grenoble, dem Landkreis, dem Bundesprogramm « Demokratie leben! » und in Partnerschaft mit kulturellen Strukturen, Vereinen (insbesondere Fenster zum Osten shibak sharqi gGmbH) und Hilfsorganisationen in Frankreich und in Deutschland.